‘Mehr braucht die Regisseurin Lotte de Beer nicht, um einen über weite Strecken nicht nur  packenden Abend zu gestalten – auch, weil sie auf eine ausgesucht gute Besetzung und ihre genaue Personenführung bauen kann. So einfach kann Oper sein. Und so wirkungsvoll.

(…)

Darum geht es schliesslich in dieser todtraurigen Oper, in der das Private politisch wird und das Politische alles Private zerstört. Das wirkt im Jahr 2019 vielleicht noch gegenwärtiger als zu Verdis Zeiten.